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Allgemeines zur Reise

Nordkaptour

Wau und Unbeschreiblich!

Das sind die Worte, die uns zu unserer Nordkaptour 2014 einfallen.
Unsere Eindrücke von der Reise lassen sich einfach nicht zutreffender formulieren.
Wir waren am Nordkap. Wau!
Wir haben u. a. Nord- und Südnorwegen bereist. Unbeschreiblich!
Im folgenden Reisetagebuch wollen wir davon berichten.

Aber zuerst noch einige Daten und Fakten zur Tour sowie einige allgemeine Infos zum Reisen in Skandinavien:

Gestartet sind wir am Dienstag, den 03.06.214, gegen 09.15h.
Wieder zurückgekehrt sind wir am Mittwoch, den 25.06.2014, gegen 18.00h.
Das Nordkap haben wir am Pfingstmontag, den 09.06.2014, gegen 15.50h, erreicht.
Bis zum Nordkap waren es für uns 3404 km; insgesamt sind wir mit den Motorrädern jeweils
7610 km gefahren.
Wir haben wie geplant die Fährverbindung Puttgarden-Rödbyhavn, die Brückenpassage Kopenhagen-Malmö und abschließend die Fährverbindung Oslo-Kiel genutzt.
Während unserer Reise waren wir auf weiteren Fähren unterwegs und haben unzählige Tunnel durchfahren. Hierzu gibt es im Reisetagebuch weitere Infos.

Dänemark haben wir ohneTankstop durchquert. Auf der gut ausgebauten Autobahn wird die Geschwindigkeit bis 130 km/h durch Verkehrszeichen (VZ) geregelt.
In Kopenhagen gehts es gut ausgeschildert weiter in Richtung Malmö.
Zunächst in einen Tunnel und dann direkt auf die Öresundbrücke nach Malmö. Möglichkeiten zum Fotoshooting gibt es dabei nicht. Die Brückennutzung kann Cash oder per Visa an einem Kassenhäuschen bezahlt werden.

Weiter ging es in Schweden. Auch hier werden die zulässigen Geschwindigkeiten per VZ angezeigt.
Blitzer werden offenbar immer mit einem Schild vorher angekündigt.
Radaranlagen ohne Ankündigung sind uns nicht aufgefallen.
Die Straßen sind allesamt in einem guten Zustand. Außerhalb der wenigen Städte bzw. Ortschaften geht es immer nur durch riesige Wälder und fast immer nur geradeaus. Die Europastraßen sind einspurig oder wechselseitig zweispurig je Fahrtrichtung. Anstatt Leitplanken gibt es dort Stahlseile (in mehreren Reihen übereinander) als Fahrbahnteiler. Auch am rechten Fahrbahnrand sind diese Seile gespannt. Man kann daher nicht immer bzw. nicht überall anhalten!
Weiter nördlich am bottnischen Meerbusen kam man ab und an das Meer sehen und einen Abstecher dorthin machen.
Bei Regen bleibt oft viel Wasser in den Spurrillen stehen! Es wird dann sehr schnell rutschig.

In Finnland ging es nach einem kurzen Stück Autobahn auf Landstraßen weiter. Diese sind zunächst in einem guten Zustand, werden dann aber auch vom Belag her immer mal wieder schlechter. Die harten Winter fordern ihren Tribut. Bei Nässe wird es hier ganz schön rutschig!
Auch in Finnland ging es nur durch Wälder. Dabei werden die Bäume immer kleiner, je weiter man Richtung Norden kommt.
In Lappland bzw. ab Inari ist man oftmals ganz alleine unterwegs. Die Strecke ist dort sehr ernüchternd (ca. 80 km geradeaus über "Kamelrücken" immer nur auf und ab).
Die Geschwindigkeiten werden in Finnland auch durch VZ vorgegeben.

In Norwegen gilt außerhalb von geschlossenen Ortschaften 80 km/h. Es gibt auch Abschnitte auf denen 90 km/h erlaubt sind. Grundsätzlich wird hier aber auch die Höchstgeschwindigkeit durch VZ vorgegeben. Oft sind nur 70 oder 60 km/h erlaubt. "Innerstädtisch" gehts auf 40 km/h herunter.
In Norwegen gibt es feste Blitzer. Dazu haben wir im Bereich von 50 km/h-Strecken wiederholt die Polizei mit Radarpistolen bemerkt; auf Klappstühlchen oder hinter Wohnmobilen abgesetzt aufgestellt.
Die Strecken entlang der Fjorde sind wunderschön; aber es zieht sich manchmal. Auf den Lofoten, am Trollstiegen und im Bereich Geirangerfjord schlagen alle Mopedfahrerherzen höher. Fahrspaß spur!! Auch bei 60 km/h.
Serpentienen und Kurven satt!
Wer die Küstenstraße 17 fährt sollte wissen, dass Fähren, Streckenführung und oft auch Wind ein zügiges Vorankommen nicht zulassen. Dies sollte man bei der Zeitplanung berücksichtigen.
In Norwegen wird viel für den Straßenbau getan. Aber es gibt von Region zu Region Unterschiede im Zustand der Straßen. Bester Flüsterasphalt, Straßenaufbrüche, Spurrillen, Abfräsungen und Fräskanten sowie Schlaglöcher wechseln sich häufig ab.
Beim Mopedfahren ist daher ständige Aufmerksamkeit erforderlich. Die Straßen sind oft sehr schmal, dann passen PKW und Motorrad kaum nebeneinander.
Das Verkehrsaufkommen in Norwegen hielt sich in Grenzen. Im Süden setzte aber deutlich merkbar die Sommersaison ein.
Wie überall in Skandinavien sind auch hier die Straßen bei Regen sehr, sehr rutschig. Das Wasser bleibt oft auf der Fahrbahn stehen.

Die Fährverbindungen sind kostenpflichtig aber eigentlich nicht teuer.
Es gibt, besonders in Südnorwegen, viele mautpflichtige Straßen und Tunnels. Allerdings wird die Maut nur für PKW und LKW fällig. Zweiräder fahren kostenlos auf diesen Strecken.


Tanken in Skandinavien:
In Dänemark haben wir nicht getankt.
Ansonsten sind die Zapfsäulen mir einem Kartenlesegerät ausgestattet.
Vor dem Tankvorgang kann man am angebrachten Touchscreen die Sprache zw. Landessprache, Englisch und Deutsch wählen. Dann ist die Zahlungsart "Kasse" oder "Karte" auszuwählen.
Wenn die Tankstelle geschlossen ist, kann man immer mit Karte an der Zapfsäule bezahlen.
Der Automat akzeptierte von uns nur Visakarten mit Chip und PIN.
Nach dem Einstecken der Karte gibt man die PIN ein und muss dann ggfs. noch die Zapfpistolennummer auswählen. Manchmal muss man auch vor dem Zapfvorgang die entsprechende Taste neben der Zapfpistole drücken.
Karte entnehmen und tanken. Nach dem Einhängen der Zapfpistole kann man den Quittungsknopf am Touchscreen antippen. Sollte das Symbol schon nicht mehr angezeigt werden, einfach die Visakarte nochmal einstecken. Es erfolgt dann automatisch der Ausdruck der Tankquittung. Karte danach nicht vergessen.
So lief es an fast jeder Tankstelle ab, an der wir getankt haben.
Zweimal gab es allerdings eine Störung der Technik; dann war nur Barzahlung in Landeswährung möglich!!

Eine Auflistung der Spritkosten (anhand von Smu's BMW) ist am Ende des Reiseberichts eingestellt.


Hier geht es nun zum Tourtagebuch








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